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Das Museum

Der ehemalige Wohnsitz von Carl Gustav und Emma Jung-Rauschenbach in Küsnacht ist eine Erinnerungsstätte von einzigartiger Ausstrahlung. Gebäude und Gartenanlage tragen die unverwechselbare Handschrift von C.G. Jung und spiegeln wichtige Aspekte seiner Persönlichkeit. Das Anwesen des Ehepaars blieb immer im Besitz der Nachkommen. Ein Sohn, wie auch später ein Enkel erhielten und pflegten das Haus, dessen Einrichtung sowie den Garten. Sie bemühten sich, den authentischen Charakter des Ortes zu bewahren.

Dank einer namhaften Schenkung und dem grosszügigen Entgegenkommen insbesondere von Andreas und Vreni Jung-Gerber, konnte die 2002 gegründete Stiftung C.G. Jung Küsnacht das Haus übernehmen. Gemeinsam mit den Bewohnern wurde das Haus behutsam renoviert und die Gartenanlage originalgetreu wiederhergestellt, ohne dabei zu beeinträchtigen, was die Erinnerung an Jung und seine Familie aufrechterhält.

Nachdem Familie Jung-Gerber einen Teil des Gebäudes für museale Zwecke freigab, begann die Stiftung, einen lange gehegten Wunsch zu realisieren. Das Haus mit seinen repräsentativ gestalteten Räumlichkeiten und den verträumten Winkeln im Garten, sollte künftig einer interessierten Öffentlichkeit das Leben von C.G. Jung und seinen Nächsten näherbringen. Mit diesem Bestreben wurde 2017 ein «kleines, aber feines Museum» eingerichtet. Neu können angemeldete Personen das Anwesen – das sich sowohl als Gelehrtenhaus wie auch als Wohnmuseum versteht – im Rahmen von Führungen besuchen. Es wird damit die Möglichkeit gegeben, als «Gast bei C.G. und Emma Jung-Rauschenbach» deren Arbeits- und Familienleben nachzuempfinden. So soll das Haus zu einer Stätte der Begegnung und des Austauschs im Geiste von C.G. Jung werden.